ANDERSEN HANS CHRISTIAN                       

ANDERSEN HANS CHRISTIAN Hans Christian Andersen (1805 - 1875)
 

Der Sohn des Schusters, am 2. April 1805 in Odense geboren, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und konnte nach dem frühen Tod des Vaters nicht mehr regelmäßig die Schule besuchen. Schon mit 14 Jahren verließ er seine Heimatstadt und ging nach Kopenhagen mit dem Wunsch Sänger zu werden.
Der Direktor des Theaters fand Gefallen an ihm und verschaffte Andersen ein königliches  Stipendium, das ihm Schulbildung und Studium ermöglichte. Während dieser Zeit schrieb Andersen, jedoch ohne großen Erfolg, bereits Gedichte und Dramen.
1833 bekam er dann ein Reisestipendium - und die daraufhin entstandenen Reisebeschreibungen und der 1835 erschienene Roman "Improvisatoren" machten ihn in Dänemark berühmt und endlich wirtschaftlich unabhängig. Der im selben Jahr herausgegebene erste Band mit Märchen, die ihm später Weltruhm einbrachten, fand noch wenig Beachtung. Bis 1872 verfaßte er 168 Märchen, ausgefeilt und empfindsam geschrieben, zunächst nur für Kinder, doch später gewann er mit der in seinen Erzählungen anklingenden Ironie, verbunden mit leiser Gesellschaftskritik immer mehr erwachsene Leser. Bezeichnend ist der Titel seiner Autobiographie Das Märchen meines Lebens.
Andersen starb am 4. August 1875 in Kopenhagen. Die Figur der "Kleinen Seejungfrau", einer seinen bekanntesten Märchengestalten, ist zum Wahrzeichen dieser Stadt geworden.
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links:
- Hans Christian Andersen (englisch)
- H.C. Andersen-Centret bei SDU-Odense Universitet (DK)

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