August Stramm: Gedichte
alphabetisch nach Titeln
Abend (Müde webt / Stumpfen dämmert)
Abend (Zähnen / Plantschet streif das Blut des Himmels)
Abendgang
Allmacht
Angriff
Angststurm
Begegnung
Blüte
Dämmerung
Der Morgen
Der Ritt
Die Menschheit
Erfüllung
Erhört
Erinnerung
Feuertaufe
Fluch
Frage
Freudenhaus
Frostfeuer
Gefallen
Gewitter
Granaten
Haidekampf
Heimlichkeit
Im Feuer
Kampfflur
Krieg
Krieggrab
Liebeskampf
Mairegen
Mondblick
Mondschein
Patrouille
Schön
Schlacht
Schlachtfeld
Schrapnell
Schrei
Schwermut
Sehnen
Siede
Signal
Spiel
Sturmangriff
Tanz
Traum
Traumig
Trieb
Triebkrieg
Untreu
Urtod
Urwanderung
Verabredung
Verhalten
Vernichtung
Verzweifelt
Vorübergehn
Vorfrühling
Wache
Wacht
Wankelmut
Wecken
Weltwehe
Werben
Werttod
Wiedersehen
Wunde
Wunder
Zagen
Zwist
am 24. 7.1999 vorhandene Texte : 71 (c) 1995-99 abc.de Internet-Dienste
Abend (Müde webt / Stumpfen dämmert)
Abend
Müde webt
Stumpfen dämmert
Beten lastet
Sonne wundet
Schmeichelt
Du.
Abend (Zähnen / Plantschet streif das Blut des Himmels)
Abend
Zähnen
Plantschet streif das Blut des Himmels
Denken schicksalt
Tode zattern und verklatschen
Sterne dünsten
Scheine schwimmen
Wolken greifen fetz das Haar
Und
Weinen
Mein
Zergehn
Dir
In
den
Schoß.
Abendgang
Abendgang
Durch schmiege Nacht
Schweigt unser Schritt dahin
Die Hände bangen blaß um krampfes Grauen
Der Schein sticht scharf in Schatten unser Haupt
In Schatten
Uns!
Hoch flimmt der Stern
Die Pappel hängt herauf
Und
Hebt die Erde nach
Die schlafe Erde armt den nackten Himmel
Du schaust und schauerst
Deine Lippen dünsten
Der Himmel küßt
Und
Uns gebärt der Kuß!
Allmacht
Allmacht
Forschen Fragen
Du trägst Antwort
Fliehen Fürchten
Du stehst Mut!
Stank und Unrat
Du