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[ DRAMA]
... Wohl nennen darf ich - denn ich hab es selbst erkannt In meines Lebens Spiegel - eines Schattens Bild Den Schein der Treue, den mir viele viel gezeigt; Und nur Odysseus, welcher ungern mit uns zog, Trug willig mit mir, unter gleiches Joch gebeugt! Ob er der Toten einer, ob am Leben ...
[ DRAMA]
... liebes Unterpfand, Orest mir nicht zur Seite; wundre drum dich nicht! Dein treuer Gastfreund zieht ihn dir wohlwollend auf, Der Phoker Strophios, der mir viel Bedenkliches Vorausgesagt hat, wie in Gefahr vor Ilion Du schwebtest, wie das herrscherlose Volk den Rat Leicht in Empörung stürzte, wie es angeborn Den Menschen ...
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... KASSANDRA: Ha! Diese belehren mich, deutliche Zeugen sind''s, Weinende Kindlein, jäher Mord, Ihr Fleisch gebraten und vom Vater aufgezehrt! CHOR: Wir haben sonst schon viel von deinem Seherruf Erfahren alle, suchen jetzt Wahrsager nicht! Vierte Strophe KASSANDRA: O Götter ihr! Weh, was ersinnt sie jetzt? Welch unerhörtes, neues Weh, Welch ...
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... eins, mich treffe gleich der Todesstreich, Auf daß, wenn mein sanftsterbend Blut zu Boden fließt, Sich ruhig ohne Todeskampf mein Auge schließt! CHOR: O viel unselges, wieder auch viel weises Weib, Du sprachest reichlich. Aber wenn wahrhaftig du Dein eigen Schicksal weißest, warum gehst du, gleich Dem gottgetriebnen Stier, zum ...
[ DRAMA]
... der Todesstreich, Auf daß, wenn mein sanftsterbend Blut zu Boden fließt, Sich ruhig ohne Todeskampf mein Auge schließt! CHOR: O viel unselges, wieder auch viel weises Weib, Du sprachest reichlich. Aber wenn wahrhaftig du Dein eigen Schicksal weißest, warum gehst du, gleich Dem gottgetriebnen Stier, zum Altar festen Muts? KASSANDRA: ...
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... Der vieles Weh um ein Weib duldete, Durch ein Weib nun des Lebens ward beraubt! Weh, Frevlerin dir, weh, Helena dir, Du allein hast viel, gar vielen entrafft Vor Ilion rüstiges Leben! Aber das Glorwürdigste, Rächerin, mörderisch tilgte sie es In wilder Blutschuld, Welche, haßempörter Haß, Mannes Mord, hier daheim ...
[ DRAMA]
... schnöd beraubet, ach! hat meiner Ehren mich, Nimmerersetzlich mich beraubt Göttertrug! ATHENE: Den Zorn verzeih ich, denn du bist die Ältere; Jedoch wie sehr viel weiser du auch seist denn ich, Vergessen nicht hat Zeus mich mit Verständigkeit. Wenn ihr hinauszieht fern in ferner Menschen Land, Ihr werdet doch sehr ...
[ DRAMA]
... sie nähme, was für Ehren würden mir? ATHENE: Daß fürder kein Haus ohne dich je soll gedeihn! CHOR: Willst du erwirken, daß ich also viel vermag? ATHENE: Ja, wer dir fromm dient, des Geschick will ich erhöhn! CHOR: Und willst du Bürgschaft geben mir für alle Zeit? ATHENE: Ich sage ...
[ DRAMA]
... Göttergabe reich! ATHENE: Ihr habt es gehört, Obhüter der Stadt, Was euch sie verheißt! Denn der hehren Erinnys Wort, es vermag Bei den Himmlischen viel, bei den Göttern der Nacht; Und der Menschen Geschick, sie führen es klar, Kraftvoll es hinaus, Dem frohen Gesang, dem heimlichen Gram Des in Tränen ...
[ DRAMA]
... schrie, Und all den vielen Plagen, die ich vergebens nun Ertrug - denn Kinder ohne Nachgedanken muß Wie''s liebe Vieh man ziehn, nicht wahr? mit viel Verstand; Da kann es denn nicht sprechen, solch ein Windelkind, Ob''s Hunger, ob es Durst hat oder pinkeln will, Der kleine Magen macht, was je ...
[ DRAMA]
... aus Lydia kam Kriegsvolk, dem zumal Sich des Festlands Heer scharweis anschloß; Die führt Arkteus und Matragathes, Herrschende Könige. Auch Sardes sendet, die goldene, viel Kriegsscharen, verteilt in die Wagen der Schlacht, Die mit Doppelgespann, dreifachem Gespann Furchtbar toddräuend dahinziehn. Die vom Tmolosgebirg und den Fluren umher, Sie bedrohn Hellas ...
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