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[ GERMAN FICTION]
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| ... mit lautem Geschrei nach dem Walde auf und erzählen ihrem Volke, daß im Hause eine Braut sei und eine Tote. Die bleiche Frau aus der Fremde ist in der Nacht gestorben, und der Blinde, welcher jetzt zusammengesunken in den Armen seiner Tochter liegt, hat in seinem Schmerz nur ein tröstendes ... |
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[ DRAMA]
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| ... der Herr Olmers reist inkognito und ist ein wichtiger Mann im Staate. Bürgermeister. Da hat der Herr Bruder allerdings einen klugen Einfall. Gebt acht, der Fremde ist nicht viel weniger als Minister. Herr Staar. Ehe ihr''s euch verseht, knöpft er den Oberrock auf - da habt ihr den Stern. Frau Staar. ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... Herz drehte sich um - er glaubte, nun stürb'' es an den Tönen schon. O Musik! Nachklang aus einer entlegnen harmonischen Welt! Seufzer des Engels in uns! Wenn das Wort sprachlos ist, und die Umarmung, und das Auge, und das weinende, und wenn unsre stummen Herzen hinter dem Brust-Gitter einsam ... |
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[ DRAMA]
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| ... kleinen Ruhm erjagt: In dem durch alle Fäll / Hertz / Leib und Blut gewagt. Der Scheitel ist uns schir mit Silber-Haar bedecket. In dem wir vor dem Feind' in Stahl und Ertz gestecket. Rom kennt woher wir sind. Der Rath kennt den Verstand / Das Läger unsern Mut / das Volck die ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... Lende ist dem Sohne meiner Mutter jetzt lieber als zehn solcher Geldsäcke, die in ihrer Oelbrühe immer mager bleiben.« Nach wenigen Augenblicken hielten wir vor dem kleinen Hause, an dessen Läden mit Kreide die Worte »Store and boarding - house« geschrieben waren. Noch waren wir nicht abgestiegen, so traten einige ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... « Ich mußte die Feinheit anerkennen, mit welcher er seine Tapferkeit noch über die meinige zu stellen verstand, und ließ ihn ruhig gewähren, bis wir vor dem Hause meines Gastfreundes, des jüdischen Kauf- und Handelsherrn Manasse Ben Arahab anlangten. Ich warf Ali die Zügel meines Pferdes zu, begab mich in ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... »Da gehst Du mit, Effendi!« forderte mich Manasse auf. »Du mußt es mit hören und dann mit berathen.« Zehn Minuten später standen wir vor dem höchsten Beamten des Padischah. Er theilte dem Juden mit, daß der Entführer ergriffen sei, und auf ein Zeichen von ihm brachte man den ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... Frau auch dich verflucht?« Sie athmete tief auf »Auch mich, Johannes!« - Da lag ihr Haupt an meiner Brust, und fest umschlossen standen wir vor dem Bild der Ahnfrau, die kalt und feindlich auf uns niederschauete. Aber Katharina zog mich leise fort. »Laß uns nicht trotzen, mein Johannes!« ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... dein Schmerz und die harte Nachbarschaft1) und unser letzter Abend hier, o alles das zog ja so klagend vor mein banges Herz! Sieh, als wir vor dem Hause der lieben Chariton hielten und sie meiner Mutter die Hand mit freudigen Tränen küßte: so war ich so schwach, daß ich auch ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... von einem Faß Öl oder Wein die Rede wäre, da könntet Ihr recht haben; aber daß eine Uhr weglaufe, ist unmöglich.» - «Das wollen wir vor dem Kadi sehen», antwortete Neangir; und da er in dem nehmlichen Augenblicke seinen Kaufmann gewahr wurde, packte er ihn flugs beim Arme und schleppte ... |
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[ GERMAN MISCELLANEOUS WRITINGS]
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| ... « Natürlich! das mußte gesagt werden, jetzt gerade, da ein angenehmes, geheimnisvolles Gefühl anfing, mich meine Sorgen vergessen zu lassen. Es dunkelte schon, als wir vor dem alten, einstöckigen Landhause mit dem großen Giebel hielten. Die Mamsell stand auf der Treppe, zog ihr schwarzes Tuch über den Kopf und machte ... |




