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[ DRAMA]
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| ... leben, sie ihren eigenen Gang gehen zu lassen, und überhaupt ruhig dabei zu bleiben, wenn jedermann denkt wie er fühlt, spricht wie er denkt, glaubt was er wünscht, und tut was er nicht lassen kann. - Solltest du dieser freundlichen Warnung noch einen guten Rat beifügen wollen, so wäre der meinige: ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... womit ich den Mond betrachtet hatte. Das war Unheil. Zuerst fuhr die Riegelbergerin auf mich los. Sie hieß mich den Unchrist, der selber nicht glaubt, was er gerade erst aus dem heiligen Buch gelesen hat, der wie die Heiden mit Röhren und Gläsern den Himmel ergründen will, mit Teufelswerkzeugen dem ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... gegenüber schwer ins Gewicht; allein, es wurden doch tröstende Stimmen laut, wie: Beruhigt Euch, Frau Lindner, der Bastel war zu hitzig Niemand im Dorfe glaubt, was er eben gesagt hat - Wir wissen ja, daß die Marie brav und unbescholten ist - und der Kreis teilte sich, um die Frau mit ihren ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... halten?« »Nein, und wenn er alle Indsmen, die einen Lasso schwingen können, zusammenbrächte, so könnten sie doch den Lauf desselben nicht hemmen. Aber wenn man seinen Pfad zerstört, so muß es stehen bleiben und wird seine eigenen Reiter tödten.« Das Erstaunen des Häuptlings wuchs. Er hatte keinen Begriff ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... einer Liebenswürdigkeit auf, die Cäsarn fast einen Augenblick zu verwirren schien. »Nehmen Sie nur an«, sagte er, »wie unzeitig und unbequem man werden kann, wenn man seinen Leidenschaften immer den natürlichen Raum läßt. Ich verspreche zum Beispiel einer Dame, sie einen Tag um den andern zu besuchen. Was heißt das? ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... auf und ab, die zornige Erregung erhitzte ihn so, daß er seinen Rock und Gürtel abwarf und mit Füßen trat. Es war ihm, als wenn man seinen innersten Besitz beleidigt und bedroht hätte und ihn zwingen wollte, aus sich selber zu fliehen und zu verleugnen, was ihm lieb war. Er ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... sind. Daß letzteres bei dem Grafen Platen der Fall sein mag, daran zweifle ich nicht, und ich bin überzeugt, er würde mitleidig heiter lächeln, wenn man seinen Grafentitel verdächtig machen wollte; aber wagt es nur, über seinen Dichtertitel, mit einer einzigen Xenie, den geringsten Zweifel zu verraten - gleich wird er ... |
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[ DRAMA]
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| ... ANTONIO. Führt mich wohin ihr wollt. (Sie gehen ab.) VIOLA. Mich däucht es ist eine so wahre Leidenschaft in seinen Reden, daß er würklich glaubt was er sagt. Und doch ist gewiß daß ich ihn nicht kenne. O daß die Einbildung sich wahr befinden möge, o, daß es wahr sey, ... |
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[ POETRY]
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| ... noch durch sinnliche Beweise zu bewegen ist, den muß man seinem Wahne zur Strafe überlassen. Ich sage ihr kein Wort mehr. So geht es, wenn man seinen Kindern nicht beizeiten ein gründliches Erkenntnis von der Moral beibringen läßt. Ich habe mich zehnmal erboten, deine Töchter denken zu lehren und ihnen ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... Enden und Ecken mit Eifer an; denn in einen einzigen Vormittag wurden die sechs Schöpfungtage seines Gesichtes zusammengepreßt. In derselben Viertelstunde wurd'' er sechzehnköpfig - wenn man seinen eignen Kopf für keinen rechnet und bekam sechzehn Stirnen, entweder aus schwarzer Kreide oder aus roter oder aus Tusche oder sonst. Als man ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... habe ihn beim Chausseehause verlassen - " "Von dort bis hierher mag es eine tüchtige Wegstunde sein." Er zuckte lächelnd die Achseln. "Was thut man nicht, wenn man - seinen Knaben so lange nicht gesehen hat! ... Aus deinen Zeilen wußte ich, daß ich um diese Zeit Schönwerth doch leer finden würde." - Er schritt ... |




