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[ SOCIOLOGY]
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| ... die Wahrheit zum höchsten der Kieselstein, der so lichtere Funken sprüht, je mehr man ihn schlägt. Ein schönes Argument für die Sklavenhändler, aus dem Neger die Menschheit herauszupeitschen, eine treffliche Maxime für den Gesetzgeber, Repressivgesetze gegen die Wahrheit zu geben, damit sie desto kühner ihr Ziel verfolge. Der Redner scheint ... |
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[ SOCIOLOGY]
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| ... um eine ganze Klasse von Rheinländern bei Wasser und Brot zur Forstarbeit zu peitschen, ein Einfall, den sich ein holländischer Plantagenbesitzer kaum gegen seine Neger erlauben wird. Was beweist das alles? Daß es leicht ist, heilig zu sein, wenn man nicht menschlich sein will. So wird man den Passus verstehen: " ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... innere Verschlagenheit Henrys sehr bald aufgegangen war, hatte sich ein verwickelteres Schema von dessen Wesen zurechtgelegt. Zwar zweifelte auch er nicht daran, daß der Neger, wie er ihn gern nannte, eines Tages Wachs in seinen Händen sein werde, aber erst dann, wenn er fühlen würde, daß sein jetziges Spiel zu ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... nannte, eines Tages Wachs in seinen Händen sein werde, aber erst dann, wenn er fühlen würde, daß sein jetziges Spiel zu nichts führte. Der Neger ist, so ging seine Rede, zweifellos von einer unwahrscheinlichen Dummheit, aber doch nicht so dumm, wie er sich jetzt stellt. Sein Haß, auf dich und ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... größter Neugierde. Er bettelte förmlich: Ach bitte, kläre mich doch auf! - Später! Vielleicht! Ich muß dich erst prüfen. Karl empfand ein inniges Behagen, den Neger mit Geheimnissen zu umwölken. - Muß ich ein Examen machen? Henry dachte an eine Art umgekehrter Katechismus-Prüfung. - Ja, In der Ulrikusstraße. - Du hältst mich zum ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... Diese Hilfsmittel der Handspezialistin waren ihm, da damals die Manikure noch wenig verbreitet war, etwas durchaus Neues, und er empfand wütenden Neid, daß dieser Neger einmal ihrer Pflege teilhaftig gewesen war, während er sich höchst kümmerlich mit einer viel zu großen Schere und einer viel zu groben Feile und einem ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... Bertas Hände. Zwar - ein Geschenk von dem da! Aber natürlich, ja, warum denn nicht? Er würde ihm ja sehr viel mehr schenken, würde den Neger zu einem Menschen machen. Und überhaupt: es kam ja, was auch dieser törichte Günstling des Glücks ihm jemals schenken sollte, schließlich nur in seine Hände ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... Niemand begriff, wenn auch mit großem Mißbehagen, Henrys Zustand so richtig wie Karl. Er war es auch, der ihm unter Tilgung der Bezeichnung als Neger jetzt den Zunamen Böcklein verlieh. Stoß dir nur die Hörner ab, Böcklein, sagte er einmal zu ihm. Das scheint mir die Hauptfunktion deines Lebens zu ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... hielt. Er war zwar nicht wütend, weil sich Henry von Berta hatte abwenden lassen, er raste vielmehr noch immer bei dem Gedanken, daß der Neger (so hieß er nun wieder bei ihm) sich erdreistet hatte, mit Berta ohne sein Wissen anzubinden. Wenn ich dieses Tier doch zertreten könnte! hatte er ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... nicht das ungezügelte Temperament eines südlichen Menschen? Und, ja, das Negerlied, von dem die Frau gesprochen hatte? In Mexiko gab es sicherlich doch auch Neger. Seine Amme war eine Negerin gewesen! Die Frau war, nun, irgendwie mit dem mexikanischen Hofe in Zusammenhang zu bringen, eine Vertraute des Kaisers, seines Vaters. ... |
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[ GERMAN FICTION]
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| ... hat, es laut zu verkünden, daß du ein Judenbankert bist. Fräulein Berta sagte sich bloß: Schade, aber es wundert mich nicht. Wie sollte der Neger dazu kommen, so vornehm zu handeln? Es war eine seiner vorübergehenden anständigen Anwandlungen; nichts weiter. Aber Karl lächelte verbissen und schwur sich: Es wird dir ... |




